
Mit dem Beginn von Windows 1.0 begann das Zeitalter der grafischen Betriebssysteme. In Deutschland gelingt Microsoft Windows der Durchbruch im Jahr 1990. Windows 3.0, wird zur ersten populären Version von Windows, die vielen C-Benutzern den Einstieg ermöglicht. Im Gegensatz zum befehlsorientierten DOS (Disk Operating System) ist Windows als grafische Arbeitsumgebung für PC-Benutzer ausgelegt. Herausragende Merkmale sind die farbige Darstellung und die Integration eines externen Zeigegerätes, der "Maus" als zentrales Steuerungselement. Erstmals sind auch Anwender ohne umfangreiche EDV-Kenntnisse in der Lage, durch das Zeigen und Klicken ihren Weg durch die Funktionen zu bahnen. Das gilt Anfang der 80er als digitale Revolution. Die Ära der GUI (Graphical User Interfaces, grafische Benutzeroberflächen) beginnt. Windows ermöglicht den Benutzern zudem, zwischen mehreren Programmen zu wechseln - ohne dass die einzelnen Anwendungen beendet und neu gestartet werden müssen. Zum Lieferumfang der Microsoft Produkte gehören eine Reihe von Desktopanwendungen wie ein MS-DOS-Dateiverwaltungsprogramm, ein Kalender, eine Kartei, ein Notizblock, Rechner, Uhr sowie Telekommunikationsprogramme, die dem Anwender beim Verwalten seiner täglichen Aufgaben unterstützen.